Im Dienst für die "Flying Mission" und die "Liebenzeller Mission"

 

Aufgaben der Liebenzeller Mission in Botswana:

 

Der afrikanische Binnenstaat Botswana besteht größtenteils aus Wüstenland. Außerdem befinden sich, durch das tropische Klima, im nördlichen Teil ausgedehnte Sümpfe. Landwirtschaftlich nutzbare Böden (nur 2 % der Fläche sind Ackerland) gibt es nur im Osten, wo Hülsenfrüchte, Mais und Hirse angebaut werden. Eine Überweidung der Flächen (80 % der landwirtschaftlichen Produktion liefert extensive Rinderhaltung) bringt eine zunehmende Ausbreitung der Wüste mit sich. Die Regierung versorgt alle, die es wollen, kostenlos mit Medikamenten und finanziert Untersuchungen, da 53% der über 15-Jährigen mit dem Aids-Virus infiziert sind.

 

Der Transport von Schwerkranken und Unfallopfern ist eine der Hauptaufgaben von Missionar Tim Schubert. Die Flüge werden vorwiegend für die einheimische Bevölkerung durchgeführt. Botswana ist ein Land, in dem der Tod zum Alltag gehört wie vielleicht sonst nirgendwo. Familienangehörige, Freunde, Bekannte sterben, und das Leben geht weiter. Seit dem Jahr 2004 fliegt Tim Schubert auch Ärzte- und Krankenschwester-Teams in das abgelegene Okawango-Delta, um die Batswana, die dort leben, medizinisch besser zu versorgen. Sein Dienst ist sehr technisch orientiert. Er steht nicht auf einer Kanzel, sondern wünscht sich, dass durch sein Leben, Handeln und Reden vom engen Cockpit aus die Botschaft der Bibel von seinen Passagieren gehört wird.

 

Malcom McArthur, ein britischer Arzt, gründete die Fluggesellschaft „Flying Mission“ (FM) mit der Vision und dem Anliegen, dem Batswana-Stamm zu dienen, den Menschen zu zeigen, dass sie etwas wert sind und dass es sich lohnt zu leben. Mit seiner praktischen Hilfe wollte er sie auf Jesus Christus hinweisen. Seit 1995 arbeitet die Liebenzeller Mission mit „Flying Mission“ zusammen.

 

 

Kurzer Auszug aus einem aktuellen Schreiben von Ulrike Schubert

 

„Hallo nach Bernhausen! ... Ein kurzer Bericht vom Sonntag: Tim wurde etwa um 13.00 Uhr für einen Notfall-Flug gerufen. Nach ein paar Stunden kam er unerledigter Dinge zurück, da der Flug für den Patienten abgesagt wurde. Am frühen Nachmittag ein neuer Anruf für einen Hilfsflug. Als ich ihn gegen Abend anrief, war der Arzt gerade an der Wiederbelebung. Gebet! Die Patientin konnte, Gott sei gedankt, reanimiert werden. Und nach einem weiteren Flug kam Tim um 5.00 Uhr nach Hause, als die Kinder und ich aufstanden, um den Tag zu beginnen. Wir danken Gott, dass er unsere Gebete erhört hat und die Patientin zurückkam ins Leben. Wir bitten, dass durch dieses Erlebnis der Patientin Gottes Name verherrlicht wird. Herzlichen Dank allen Mitbetern und Gebern! Gott vergelte es!“